NaNoWriMo

NaNoWriMo! Hä?



Die Amis lieben Abkürzungen. Aber diese hier finde ich wirklich übertrieben. „NaNoWriMo“ steht für „National Novel Writing Month“ und kommt- wie sollte es bei spinnerten Ideen anders sein- aus Amerika. Ich werde noch herausfinden wann das Ganze angefangen hat, aber zur Zeit wird auf der webiste— klick —mit wirklich launigen Worten dafür geworben, dass man unter freiwilligem Zeitdruck versuchen soll eine Kurzgeschichte zu schreiben.

Unter 50.000 Wörtern läuft nix beim NaNo, oder WriMo, wie die Teilnehmer abwechselnd ihre neue Sucht-Seite nennen. Die erlaubte Zeitspanne ist der 1. November bis 30. November 2010. Das sollen dann im Durchschnitt 1.667 Wörter pro Tag sein, die da zu schreiben sind. Klingt viel, und ist es auch. Ich habe es mal ausprobiert und am ersten Tag über 7000 Wörter zustande gebracht, aber dafür Haus und Hof vernachlässigt. Immerhin habe ich jetzt ein paar Tage Vorsprung und kann es entspannt angehen.

Mir war der WriMo neu, aber es hat ihn wohl schon öfter gegeben. Und einer der Hauptgründe für die Aktion, wenn ich die englischen Texte richtig verstanden habe, ist der unglaubliche Motivationsschub den gemeinsames Handeln bewirken kann. Das gemeinschaftliche Bemühen um den Fortlauf der Handlung, geteiltes Leid bei der quälenden Suche nach Charakteren und Handlung und nicht zuletzt die Angst, sich vor seinen Freunden zu blamieren, wenn man eine Geschichte angekündigt hat und sie nicht abliefert (das steht da wirklich!) soll dem geneigten Schreiber Feuer unter seinem bequemen Autorenhintern machen.

Genau das Richtige für Mama!

Also erzähle ich euch davon. Damit ich weitermache. Motivation, bitte!!!

Und wie könnt ihr sehen ob ich weitermache?

Klickt rechts auf das Bild mit der Schreibmaschine.

Da findet ihr über die 4 Reiter (der Apokalypse, haha) mich, eine kurze Info zur Geschichte sowie Schreibfreunde und…. tadaaaa… eine Grafik auf der man den aktuellen Wortstand der Story sieht. Den muss ich zwar täglich per Hand einstellen, und der wird nie exakt sein, da ich ständig an dem Werk herumbastele, aber so in etwa kommt das hin.

Nur schade, dass ich ein gewohnheitsmäßiger Blogtöter bin, und dieses blog erst seit kurzem wiederbelebt habe. Darum ist es hier sehr ruhig. Aber dann habe ich auch Ruhe zum schreiben, gell?

Nur was ich am 30.11 mit der Kurzgeschichte anfangen soll, da habe ich keine Ahnung.

(Bis hierhin waren das 372 Wörter. Gezählt mit Open Office)

Nachtrag: Ich weiß nun, wann das alles angefangen hat. Ersetzt „participants“ durch „Teilnehmer“ und „winners“ durch „Leute, die es geschafft haben in 30 Tagen 50tausen Wörter zu schreiben“ und ihr habt eine super Statistik:

1999: 21 participants and six winners
2000: 140 participants and 29 winners
2001: 5,000 participants and more than 700 winners
2002: 13,500 participants and around 2,100 winners
2003: 25,500 participants and about 3,500 winners
2004: 42,000 participants and just shy of 6,000 winners
2005: 59,000 participants and 9,769 winners
2006: 79,000 participants and 13,000 winners
2007: 101,510 participants and 15,333 winners
2008: 119,301participants and 21,683 winners
2009: 167,150 participants and 32,178 winners

Facebook Comments
  1. Ja, wie, Du weißt nicht, was Du am 30.11. mit der Kurzgeschichte (naja, so kurz ist sie wohl nicht mehr) machen sollst?
    Hast Du denn jetzt eine Lösung gefunden?
    Ich jedenfalls würde sie gern zu Ende lesen. Da hast Du ja nur einen kleinen Happen vor die gierige Meute geworfen… was ist denn nun mit der Scherbe in der Hosentasche und wie geht das alles weiter??

    LG
    Siggi

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