larp/mittelalter

Voll der Stress hier ^^



Huhu!

Äh..hab ich kürzlich gesagt ich schreib weiter? Wie ihr seht gehen meine Uhren anders. Dabei ist es ja nicht so, als tät ich garnix. Nur dauernd den Krempel zu knipsen und dokumentieren, dazu fehlt es mir doch an der rechten (und linken) Motivation.

Wenn ich wieder blogge, besuche ich euch auch, Ehrensache. Vielleicht heute. Warum ich just zu dieser Stunde zur virtuellen Feder greifen möchte liegt an einem meiner Hobbies. Dabei habe ich es aufgegeben, diese Hobbies einzukreisen. Der ständige Wechsel ist sogar für mich verwirrend.

Als großes Oberthema ist und bleibt die Phantasie und das Werkeln. Mir ist vor einigen Jahren mal aufgefallen, dass meine Wahrnehmung irgendwie komisch funktioniert: Ich sehe Dinge in Bewegung. „Klar“, denkt ihr jetzt, “ es bewegt sich ja auch alles. Die Erde um die Sonne, das Auto über die Straße“. Nee, ich meine ich seh was, und es verändert sich nur vor meinem geistigen Auge. Darum fällt es mir auch leicht, komische Ideen zu haben, die andere dann erstaunen. Das ist aber keine Kunst, sondern es passiert einfach.

Ich wünschte manchmal, alles wäre statischer. Das Leben ist einfacher, wenn man statische Dinge und Wesen vor sich hat. So aber weiß man nie genau, woran man ist. Das Ding, welches Du grade siehst, ist nicht nur was es zu sein scheint… es war vorher was anderes und wird bald etwas anderes sein. Ein Beispiel: Meine Joghurtbecher haben durchsichtige Deckel. Klares Plastik. Damit kann man so super basteln! Nun sammle ich wie eine Blöde Joghurtdeckel, und meine Müllberge werden immer größer. Aus dem Joghurtbecher selbst habe ich seinerzeit Blumenstecker gebastelt.

Diese „Verwandlung“ ist ja noch einfach, und gut nachzuvollziehen. In meinem Kopf sieht das Ganze noch etwas anders aus: Ich sehe etwas und es beginnt sich zu verändern. Nur für mich natürlich. Dinge zerfallen in ihre Einzelteile, andere fügen sich zusammen. Gegenstände entfalten ein Eigenleben, verändern sich, mutieren. Eine Art innerer Film spult ab, ganz ohne mein Dazutun.

Dummerweise beschränkt sich das nicht nur auf Dinge. Auch Menschen sind schwer einzuordnen, denn selbst festgefahrene Naturen haben ja einen Spielraum, in dem sie agieren. Also wundert euch nicht, wenn ich nie genau weiss wie ihr etwas meint, ok?

Aber ich schweife sowas von ab. Ich wollte doch über Hobbies erzählen. In mehreren blogs habe ich schon versucht, meine Hobbies in Kategorien zu quetschen. So etwas schafft Verpflichtungen. Schrecklich. Hat man eine Kategorie festgelegt, muss man doch auch was dazu schreiben, oder? Wenn dieses Hobby nun Monate oder gar Jahre brach liegt, löscht man sie dann? Ich habe Hobbies geliebt und vergessen. Doch eines fällt selbst mir chaotischem Menschen nach all den Jahren auf:

Was ich wirklich, wirklich gern mache, das mag mal eine Weile ruhen, aber es kommt immer immer wieder.

So wie nun mein Larp-Hobby (ich muss noch sammeln, und alte Beiträge einordnen).

Eine neue Rubrik (rechts) muss her.
Eine neue blogroll (ganz unten) muss her.

Und ich suche mal mein larp-Zeugs zusammen, im blog und anderswo, welches seit über 2 Jahren in der Ecke verstaubt.

Das erste Blog für meine linkliste ist diese verrückte Larperin:

Ermelyn

Ich würde sagen, sie hat echt einen Knall. Was in meiner Scala von Lob und Hudel ungefähr 8 von 10 möglichen Punkten entspricht. Sie macht so schöne Sachen. Und ist so ganz anders als ich. Niemals nicht würde ich im Larp als behaartes Fabelwesen durch das Dickicht rennen. Never.

Doch Ehre wem Ehre gebürt! Ermelyns Handwerkskunst ist inspirierend.

Bis ich in meine alten Larp-Klamotten passe müssen 20 Kilo weg. Mit meinem Kampf gegen die Pfunde will ich euch aber heute nicht belästigen.

Facebook Comments
  1. Hallo Bärbel,

    ich habe Arbeit für Dich, grins… denn ich habe Dir einen Award verliehen, mit vielen, vielen Fragen. Ich hoffe doch, Du machst mit und freue mich auf Deine Antworten.

    LG Andrea

  2. ich kenne das auch und das wird immer schlimmer je älter man wird. Kopf hoch Mädel….

    LG Andrea

  3. erst mal wünsche ich dir jede menge ruhe, zeit und dann ein tag mit 46 stunden, aber ob der ausreicht 🙁

    ich kenne deine beschriebenen gefühle, ich stehe schon im urlaub eher auf nur um alles zu schaffen 🙁

    gglg!

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