01 Stempeln || stamping Tutorials

Erst schneiden, dann knicken



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Heute habe ich ein supersimples Tutorial am Frickel-Freitag für euch. Die meisten werden den Trick wahrscheinlich kennen, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass grade die einfachen Tricks nicht immer allen bekannt sind. Darum heute eine Idee, die ich schon als Bilderanleitung online gezeigt hatte, als es youtube noch garnicht gab. Doch wie wir alle wissen, sagen Bilder mehr als tausend Worte, und bewegte Bilder sagen mehr als Fotos.

Die fertige Karte ist nicht unbedingt der Knaller und ich finde die Farben grottig. Gestern musste es schnell gehen, heute habe ich den Film bearbeitet, und im Moment arbeite ich parallel an 3 weiteren Projekten. Vielleicht macht IHR bessere Karten mit der Technik, ich würde mich freuen wenn ihr mir links zu euren Arbeiten schickt. Biiiitte!

Das Prinzip der „Technik“ ist immer gleich (den Trick „Technik“ zu nennen finde ich eigentlich übertrieben): Zunächst markiert man sich die Linie, wo die Karte später geknickt werden soll. Dann stempelt man über diese Line und schneidet das Motiv nur auf EINER Seite der Linie aus. Dann knicht man das Papier entlang der Linie und erhält diesen Effekt, dass das Motiv über den Knick hinausgeht.

Ja, das braucht eigentlich keine Anleitung, sowas kann an sich selber denken. Trotzdem…. wer sich das mal angucken will kann es jetzt tun.

Its fiddle friday.

The trick behind this idea is pretty simple: First you mark a line where you want to fold the card (NOT fold it now) and then you stamp on that line. NOW you score and cut on one side of the line. Now you can fold along the line, and the image will pop out. Easy as pie! For a better understanding I made a quick video. I hope you enjoy.

PS: The text on the card says „Goo-hooo-hooo-d luck“ Sounds like an owl, right?

Ausgangspunkt für die Eulenkarte war folgender Gedanke: Ich sehe in letzte Zeit sehr viele Karten, bei denen Motive über den Rand hinaus aufgebracht/geklebt werden. Hat man als Ausgangsbasis ein Din-Format gewählt, passt das in keinen Umschlag mehr.

Für die Eulenkarte habe ich also den Umschlag als Ausgangbasis gewählt, und eine passende Karte so verarbeitet, dass das Motiv immer noch über die Karte hinausragt, aber in den Umschlag passt. Bei dieser Bastelei fiel mir die alte Technik wieder ein, bei der man über die Falz hinausstempelt.

Ich finde die Idee ganz witzig. Klar könnte man das Motiv auch auf eine fertige Karte aufkleben…. die Variante, dass das Motiv auf dem Papier aus der Karte quasi „herauswächst“ mag ich persönlich jedoch lieber. Das hat was.

Passt in den Umschlag, toll was?

Und steht trotzdem über die Falz:

Ich hab das doof geknipst, man sieht garnicht, dass es sich um eine Doppelkarte handelt. Ihr macht das besser, auf jeden Fall!

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Facebook Comments
  1. *lol* ich hab mich schon gewundert! Du bist schneller als der Schall. 🙂 Bussi!

  2. Angelina

    Hallöchen!
    Ich weiß nicht, was du hast. Die Farben sind doch nicht schlimm!? Und das Eulchen ist goldig. Wie schon neulich jemand schrieb, ist das mal wieder ein gutes Beispiel, daß Stempelabbildungen im Katalog oder auf der Holzrückseite irgendwie nicht zum Ausdruck bringen, wie das Motiv coloriert aussehen kann. Die Eule hätte ich so nicht auf dem Schirm gehabt, aber auf deiner Karte ist sie wirklich niedlich.

    Die „Technik“ ist in der Tat nicht neu, aber ich finde es trotzdem gut, wenn man immer mal wieder auch auf Altbewährtes hingewiesen wird. Denn bei der unglaublichen Fülle an Inspirationen im Netz gerät ja doch auch mal schnell etwas eigentlich Schönes in Vergessenheit.

    Liebe Grüße und bitte weiter so!!
    Angelina

    P.S.
    Bevor irgendjemand denkt, ich würde hier den ganzen Tag nur „rumlungern“: Ich habe gerade Mittagspause!! 😉

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