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Kennt ihr noch den alten Spruch: Ich war eine Dose? Nun, hier waren es gleich zwei. Und das kam so:
Heute gingen meine Vorbereitungen für die Stempelmesse Süd in die letzte Runde. Nachdem ich wochenlang gegrübelt hatte, dann drei meiner aktuellen Lieblingsthemen ausgesucht hatte, die man innerhalb von 45 Minuten nachbasteln kann, habe ich heute die letzten Muster für die Kurse angefangen.

Manch einer mag das spät finden, denn immerhin fällt der Startschuss für die Messe schon in weniger als fünf Tagen. Für Bärbel ist das eine Ewigkeit im Voraus. Also noch massig Zeit.

Und da ich massig zeit habe, wollte ich ganz entspannt Musterkarten machen. Da fiel mir ein, dass ich ja noch die Kartenhalter aus alten Messezeiten suchen muss. Dabei fiel mir ein, dass ich sowas selber basteln könnte. Dabei fiel mir ein, dass ich ja sowieso grade mit Dosen bastele. Dabei kam mir die Idee, aus einer Dose einen Bilderhalter zu basteln. Wichtig: Bilderhalter dürfen bei mir nicht einmal umkippen, wenn ein Erdbeben Stärke 5 über Nordrhein-Westfalen zieht. Was zwar sehr unwahrscheinlich ist, aber man kann ja nie wissen.

Damit eine Dose nicht umkippt, gibt man Steine hinein. In die kann man aber keine Bilderhalter stecken. Was tut man bloß in die Dose? Genau! Gips. In den flüssigen Gips habe ich ein leeres Babygläschen gestellt, und kann nun sogar Blümchen in meinen Bilderhalter stellen. Ach, ich hör euch jubeln.

Und weil nackte Dosen schamlos sind, habe ich sie gepimpt. Mit einem neuen Lieblingsteil in meiner Werkstatt: Der Grand Calibur. Für Nicht-Stempler: Das ist so eine Bastelmaschine, durch die man Stanzformen dengelt und tolle Sachen machen kann. Teuer. Aber gut. Was dengelt man da so durch? Genau: Andere alte Dosen. Ich gebe zu, hier hinkt der Recyclinggedanke etwas, denn die Limodosen meines Sohnes hätten uns Pfand eingebracht.

Heute war mir verschwenderisch zumute, also habe ich die Getränkedosen durch die Calibur gejagt und danach angeschliffen und aufgeklebt. Sieht aus wie 100 Jahre alt, nicht wahr? Und teuer. Immerhin 25 Cent. Wir haben’s ja.

Today I experimented with my Grand Calibur and empty soda cans. It worked perfectly fine for me. After cutting the metal I embossed and sanded it, to give it even more dimension. As an embellishment on an old tin can it gives the upcycled can an elegant and antique look. 

I like it and I hope you like it too. Then I filled the can with plaster and put an empty jar into the fresh plaster. So I can put some flowers inside. While the plaster was still wet I added some old knitting needles. Tomorrow I attach clothes pins on top, and will have a pretty picture holder. Please visit tomorrow and check how the project looks when it’s finished. Hugs.

dose01

 

dosen recycling

embellishment: Spellbinder, soda can/Getränkedose
stamp/Stempel: discontinued/Auslaufmodel- Stempelschmiede

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  1. Aplaus + Jubel!! Das ist ja ne coole Idee!
    Bestimmt der Renner auf der Messe. Ich wünschh Dir viiiel Spaß!
    dicken Butz!

    • Baby! Ich muss die mail noch beantworten…. und mit dem Porzellanstempeln komm ich nicht ganz weiter, mir fehlt die Zeit das so richtig auszutesten. Vielleicht nach der Messe…. Butz back! Bärbel

  2. Angelina

    Hu, wie? Was? Dosen?? Also die Grunddose kann ich ja noch erkennen, aber hast du aus der Getränkedose die Muster ausgeschnitten??? Das hält die Maschine bzw. die Stanzformen aus??? Du traust dich ja was… 😉

    Tolle Idee mal wieder!! *thumbsup*

    • Huhu! Ich muss zugeben, ich hab das wo gesehen. Spellbinder selbst machen solche Sachen mit ihren Stanzen. Ich dachte wenn die das können, dann kann ich das auch! Das Problem ist nur, die Metallfolien die ich hier in Deutschland bekommen kann, die sind alle viel zu dicke, und lassen sich nicht stanzen (hab es getestet). Die Getränkedosen sind ideal dafür, aber ich muss immerzu an den Pfand denken 🙂

      Biba Bärbel

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