Today I want to share some very simple and quick tricks you may find useful. For more English please scroll down.

Heute habe ich ein paar kleine Tricks und Kniffe für euch, die ihr hoffentlich nützlich finden werdet.

Zunächst mein unvermeidliches Vorwort: Als ich vor einigen Jahren alte Kinderfotos von mir in die Hand bekam, sah ich mich in einer Gruppe von Mädchen auf einem Kindergeburtstag. Alle guckten niedlich (ja, das niedlich in die Kamera gucken hat NICHT die jüngste Generation erfunden!) aber die kleine Bärbel stand da in komischer Pose und hat geschielt. Also so, daß der Blick sich über der Nase trifft.
Das gab mir zu denken: Ich gucke immer irgendwie dämlich auf Fotos. Und das, seitdem man mich knipst und ich mir dessen bewusst bin. Ständig habe ich blöde Flachwitze auf Lager, nicht selten auch über mich. Ich fand das irgendwann peinlich, denn schließlich will man im Alter ja nicht als Knalltüte dastehen. Dachte ich.

Bis ich eine alte Dame traf, eine richtig alte Dame. Geschätze hundertachtundfünfzig. Ich stand neben ihr in einem Chor, und wollte das Bergische Heimatlied anstimmen, da höre ich wie sie neben mir einen völlig anderen Text singt, der zum Schreien komisch war. Ich musste mich sehr beherrschen nicht laut zu lachen, und schaute sie entsetzt an.

Niemals werde ich dieses verschmitzte Lächeln vergessen, mit dem sie lauthals den falschen Text hinausposaunte. Dies war nicht der letzte Ulk von dieser Dame. Und ich hatte sie lieb dafür! Nicht einen Moment wirkte sie unpassend albern. Verkrampft jugendlich oder gar kindisch. Sie war einfach eine reife Lady die sich den kindlichen Spaß nicht verbieten ließ! Seitdem kultiviere ich meinen Schalk. Ich bin nicht wirklich lustig, nur albern. Aber so bin ich halt.

Aus diesem Grund habe ich bereits vor Monaten für mich das Thema „Zirkus“ ausgewählt. Erst kürzlich erzählte ein befreundeter Künstler, dass man ihn auf einer Kreativmesse im Hotel mit den Artisten eines benachbarten Zirkus verwechselt hatte. In DIESEM Moment erst fiel mir diese Wortverwandtschaft auf: Das deutsche „Artist“ steht für das englische „circus performer“, während das Wort aus dem englischen zurückübersetzt ja bekanntlich „Künstler“ heisst.

Ist das ein Zufall? Ich weiß es nicht. Aber ich sehe mich als Clown, als Artist, und als Künstler. Passt doch! In diesem Sinne: Manege frei!

During the making of my latest freestyle layout I wanted to focus on one of my favourite patterns, the harlequin pattern.

And I wanted to try an idea that came back to me over time and space when I saw another blog, I will tell you more about it in another blogpost.

The idea was to colour black and white photos. We did this during my days in University in the 80s. Back then we used colours that arent available any more, but for this first try I wanted to use my Brilliance stamp pads.

To colour the image, I used the foam sent to my by Tsukineko. First I took them in the wrong way and got uneven splats of colour on my photo. Then I took them between thumb and index finger like I show you in the next image and this worked perfectly fine for me. 

Holding the foam like this will give it a pear-like shape and you can apply colour very evenly.

Während in an meinem neusten freestyle Layout gebastelt habe, wollte ich eine Idee ausprobieren, die über Zeit und Raum zu mir zurückgekommen war, nachdem ich ein ähnliches Bild in einem Blog sah (dazu ein andermal mehr): das Colorieren von schwarzweiß Fotos.

Damals in der Uni haben wir das mit Eiweißlasurfarben gemacht, die man heute nicht mehr ohne Weiteres kaufen kann. Darum habe ich es mit meinen Brilliance Stempelkissen ausprobiert.

Als Applikator habe ich die Schwämme von Tsukineko benutzt, dabei muss man darauf achten dass man sie richtig hält, um einen gleichmäßigen Farbauftrag zu erzielen.

Wie genau man sie halten muss, das seht ihr im nächsten Foto (rechts ist korrekt). Wenn der Schwamm sich rundet wie eine Birne, dann klappt es am besten.

Next I wanted to try a technique I had in mind for months: To make some ‚faux chipboard‘.

We all know the wafer-thin dies like Spellbinders cannot cut heavy cardboard or matteboard. For such embellishments we have to use other dies like Sizzix. To get very detailled chipboard, we still have to buy them.

But I own so many pretty and useful Spellbinders, I wanted to cut my own delicate chipboard too. And I did!

First you have to cut your shape from a piece of foam. I recommend using the same colour for the foam to match your paper. I used the wrong colour for the decoration and had to colour them seperately before glueing the paper.

The letters havent been coloured because they match the paper nicely.

Glue your paper cutouts to the foam (a glue bottle with a fine tip helps a lot!) and let dry. Now you can use your ‚faux chipboard‘ just like you want to use the regular one.

Als nächstes wollte ich eine Idee ausprobieren, die mir seit Monaten im Kopf herumgeht: „Falsche Pappformen“.

Wie wir ja wissen, können dünne Stanzformen wie die von Spellbinders keine dicke Pappe ausstanzen. Dafür benutzen wir alle die dicke Art von Stanzen, wie zum Beispiel die von Sizzix. Diese stanzen aber nicht so filigran, solche Stanzteile muss man nach wie voir kaufen.

Doch ich habe so viele schöne Stanzen von Spellbinders, ich wollte diesen Effekt von dicker Pappe trotzdem haben. Und ich schaffe das!

Zunächst stanze ich die gewünschte Form aus Moosgummi aus. Dabei sollte man idealerweise eine Farbe nehmen, die zu dem Papier passt. Im oberen Beispiel hatte ich kein passendes und habe es angemalt, das war eine Riesensauerei.

Bei den Buchstaben passt das Moosgummi und das Papier sehr gut zusammen. Also habe ich es so gelassen.

Das Papier auf das passende Moosgummi kleben, dabei ist ein Kleber mit einer feinen Spitze sehr nützlich. Trocknen lassen.

Nun könnt ihr eure „Falschen Pappformen“ benutzen.

The third idea I want to show is pretty simple: All stampers know the masking technique.

To mask a photo you need to trace the outline on a sheet of scrap vellum. Cut out this shape and use it as your stamp mask.

Die dritte Idee heute ist total simpel: Jeder Stempler kennt die Maskentechnik.

Um ein Foto zu maskieren müsste ihr nur die äußere Linie mit auf einem Stück Transparentpapier nachzeichnen und entlang dieser Linie ausschneiden, um eure Stempelmaske zu erhalten.

Außerdem habe ich in dem Layout geprägte Getränkedosen benutzt, mit farbigen Tackerklammern gearbeitet und eigene Sprühfarbe angemischt. Aber das wird heute wirklich ein bisschen viel darauf auch noch einzugehen. Ich hoffe es hat euch gefallen.

I also used some embossed soda cans as an embellishment, stapled with coloured clips and use some custom spray paint. But I do not want to bother you any further, hehe. I hope you have got some inspiration. Hugs, Baerbel

The embossed soda can sprayed with homemade spray paint. Gave a rusty look
Die embosste Getränkedose mit selbstgemachter Sprühfarbe. Sieht rostig aus, klasse!

A ‚faux chipboard‘  close up for your convenience.
Die „falschen Pappteile“ in Nahaufnahme.

Material/material used:

Stempel/stamp: fairysale „Zirkuszelt“ (circus tent)

Stanzformen/dies: Spellbinders 

Papier/paper: Authentique (enchanted/charmed)
Farbe zum Fotocolorieren/colour for tinting the photo: 
Brilliance by Tsukineko
Facebook Comments
  1. Tolle Tipps und Inspirationen hast Du wieder für uns parat. Vielen Dank dafür!

    LG die hippe

  2. Hach,was sind deine Erlebnisse,Anregungen,Ideen und Tipps immer wieder schön zu lesen.
    Und wie Recht du hast,….“Life is a CIRCUS“
    Dieses Werk ist wieder eine Bereicherung für mich….
    ………und ich gehe nun mit den Erinnerungen an eine ähnliche Begenbenheit ,wie du sie hättest,zu Bett.
    Vor einigen Jahren besuchte ich regelmäßig eine alte Dame im Seniorenheim.
    Freitags saßen wir immer in einer von meinem ehemaligen Musiklehrer gegründeten fröhlichen musizierenden Runde beisammen.
    Zur Weihnachtszeit sangen wir passend , beliebte alte Lieder……..
    Alle stimmten in weihnachtlicher Stimmung ehrfürchtig das Lied „Es ist ein Roß entsprungen…..“
    an,……nur meine liebenswerte Dame (94J.) stieß mich mit ihrem Ellenbogen an,schlug eine ganz andere Seite im Liederbuch auf und sang lauthals,schallend ,mit ihrer klaren Stimme,über alle hinweg:
    “ Der Mai ist gekommen,…die Bäume schlagen aus……“
    Sehr gerne erinnere ich mich an die Spaziergänge mit ihr,bei denen sie jede kleinste Blume entdeckte…………und mir vieles …aus ihrer Sicht … auf eine mir verlorene Ebene …..wieder zurückgab !

    Ich danke dir…….

    Lieben Gruß

    Marion

  3. Sehr gelungen Bärbel! Und klasse Ideen wie immer!
    Und mal ganz ehrlich, alberne Leute sind mir viel lieber als trockene, die zum Lachen in den Keller gehen 😛

  4. Wow! Das sind ja wieder mal klasse Ideen!! Und gleich mehrere auf einmal! Das mit den falschen Pappstanzen muß ich unbedingt ausprobieren!

    Danke für die tollen Anregungen!!
    Angelina

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