Ihr alle wisst, was Karteikarten sind, gell? Auf den ersten Blick wirken sie langweilig und alles andere als kreativ. Mir fielen sie erst als Kreativmaterial auf, als plötzlich alle Welt Karteikarten einer bestimmten Marke als Maluntergrund für Alkoholstifte entdeckt hatte. Auf meine Frage, warum nun jeder Stempler dieses Papier benutzt, bekam ich zwei Antworten:

„Es ist günstig“ und „Es ist besonders gut geeignet für Alkoholfarben“. Aha.

Nun, ich glaube nie etwas, ohne es selbst auszuprobieren. Also habe ich mir welche gekauft. Im örtlichen Schreibwarenladen. Was für mich ein dritter Pluspunkt ist: Man bekommt sie quasi überall. Und ich habe getestet. Und für gut befunden. So weit, so gut.

So richtig in den Blickpunkt meines Interesses jedoch gerieten die Karteikarten, als ich 2016 mit dem Hobby BulletJournal begann. Der Erfinder der Idee, Ryder Caroll, hatte in seinem Video gezeigt, wie er aus seiner losen Zettelsammlung ein effektives Planungssystem gemacht hat. (Mein Video dazu findet ihr hier: https://youtu.be/lxeXm4jWvuQ  Vielen Dank übrigens an all die lieben Zuschauer und Kommentare!)

Nachdem ich mich durch diverse „BuJos“ gearbeitet hatte, und das System zu 100% verstanden habe, musste ich entdecken dass es nicht auf meine Denkweise passt. Ironischerweise blieb ich wieder und wieder am Anfang des Videos hängen, wo Ryder diverse Zettel sortiert. Bis ich gemerkt habe warum: Ich will Zettel!

Einsicht ist der erste Weg zur Besserung. Also erfunde ich halt mein eigenes System. Mein Wunsch: Ich möchte alles Wichtige im Blick haben. Und nach Thema sortiert. Zu diesem Zweck liegt bereits eine riesige Metallplatte bereit, bis mein Mann Zeit findet sie im Bastelzimmer aufzuhängen. Magnete sammle ich ohnehin schon ewig. Der Mega-Zettel-Pinwand steht nichts mehr im Weg.

Und ich arbeite an einem System. Wie ich was aufschreibe, sortiere, archiviere. Tun wir das nicht irgendwie alle?

Der allererste Schritt aber um ein System anzuwenden ist die Materialbeschaffung. Karteikarten habe ich. Von verschiedenen Firmen, komme aber aktuell immer wieder auf eine Marke namens Exacompta zurück. Nächstes Wochenende werde ich die Paperworld in Frankfurt besuchen, eine Fachmesse welche parallel zur Creativeworld stattfindet, über die ich schon sehr oft berichtet habe. (schaut euch alle Artikel HIER an) Dort versuche ich, mit Exacompta zu sprechen. Das wird spannend.

Zum Auftakt meiner „KartenKartenKunst“ habe ich mir überlegt, eine sehr einfaches Tutorial für eine kleine Aufbewahrung der Karten zu machen. Dabei habe ich mich für die Größe A7 entschieden, eine Papiergröße die in jede Handtasche passt, und gleichzeitig Raum für Notizen oder weitere Gestaltungen lässt.

Das Video ist Teil einer kleinen Collaboration (so nennen YouTuber eine Zusammenarbeit mit gegenseitiger Verlinkung) mit der lieben Christy Strickler. Ihr Video findet ihr in dem Infotext meiner Videos. Die ENGLISCHE Version meines Videos findet ihr hier: Filing Card Folder.

Für all meine deutschen Freunde habe ich eine deutsch gesprochene Version gemacht. Ja, das ist viel Arbeit. Ich möchte euch ganz herzlich bitten, mir dafür einen Daumen nach OBEN zu hinterlassen, am besten noch ein Abo. Oder erzählt es weiter, verlinkt es, klatscht Beifall und zeigt es der Nachbarin. Ok… vielleicht nicht alles auf einmal. 😉

 

 

Ich hoffe diese kleine Bastelidee gefällt euch. Mehr zum Thema demnächst an dieser Stelle, auf dieser Welle.

 

Eure Bärbel

 

Wer helfen möchte, das Tutorial zu verbreiten… hier Fotovorlagen für Pinterest 🙂

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  1. Pingback: Card Photos Case Tutorial – sewing mania club

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