Stempeln || stamping

Neues Altes und ne Challenge



Ich kann gar nicht mehr so schnell bloggen wie ich neue Karten mache. Aber keine Sorge: Das lässt auch wieder nach! Ich hetze mich nur selber etwas, da ich immer noch fertige Motive in den Schublade habe, diese aber nicht in den shop bekomme. Eines habe ich heute endlich aufnehmen können: Das Blümenmädchen.

Ich habe es vor vielen Jahren für meinen Stempelladen machen lassen, und es war immer mein Lieblings-Vintagemotiv. Ich habe es oft und gern benutzt und den Stempel dann gut gelagert. Zu gut. Ich habe ihn nicht wiedergefunden. Von der alten Gummiform habe ich nun frisches Gummi machen lassen, und es lange vor mir hergeschoben, aber vor ein paar Tagen habe ich dann das frische Gummi montiert. Und es war ja absolut logisch, dass ich kurz darauf den alten Stempel wiederfinde. Klar. Nun kann ich beidhändig stempeln 😉

Egal ob frisches Gummi oder altes- stempeln tun sie beide gut, meine Mädels.
Gestern habe ich damit für die neue Sonntagschallenge des Blogs „Stempelträume“ ein bisschen herumgespielt. Vorgabe der Challenge war „Pink-Magenta“. Pinker Karton war schnell gefunden. Und ich wollte etwas ausprobieren, nämlich die Kanten des Karton zu altern. Moderne Stempler machen das mit tollen Tools oder anderen scharfen Klingen, Hauptsache man „zerstört“ die Struktur des Papiers. Doch mir fiel noch ein Werkzeug ein, mit dem man ohne Schnittgefahr und preiswert die Kanten brechen kann, die meisten Damen werden es im Fundus haben: Den guten alten Nahttrenner.
Technik-Tipp 1 : Papierkanten altern kann man auch mit einem Nahttrenner aus dem Schneiderbedarf. Er reisst das Papier weniger auf, jedoch ohne die Gefahr sich zu schneiden.

Links der alte Nahttrenner meiner Oma (leider im geschlossenen Zustand, sorry). Rechts ein antikes Kopierrädchen, mit dem ich mithilfe eines Lineals eine schöne grade Perforation entlang der gealterten Papierkante gezogen habe. Die Punkte konnte ich dann mit dem Stabilo verbinden, so erhalte ich eine schöne grade „falsche Naht“.
Technik-Tipp 2: Mit dem Kopierrädchen eine Perforation anzeichnen, um eine gerade falsche Naht aufzubringen.

Mit einem Kreidestempelkissen von Ranger (Antiquities) habe ich dann ein zweites Papier rosa gewischt. Darauf mit „Cranberry“ Adirondack von Ranger gestempelt, das „Blumenmädchen“ und die antike Rose.
Ein paar kleine Embellishments lockern die Karte auf.
Für die Farbe Magenta habe ich ein Schrumpfplastikteil aus alten Stempelzeiten reanimiert und passend eingefärbt. Eigentlich handelte es sich um „Sea Glass“, aber das zu erklären würde hier zu weit führen.
Leider sieht man auf dem Foto die aufgeklebten Funkelsteine nicht, denn die glitzern so richtig pink.

 
Ich finde die Karte recht hübsch. Immer noch sehr weit von dem entfernt was ich als hochwertig bezeichnen würde. Aber ich muss üben um besser zu werden. Und für die süße Karte muss ich mich nicht schämen.

Ganz besonders stolz bin ich auch darauf, dass das Challengeblog Stempelträume mich als Sponsor ausgewählt hat. Ich versuche immer mal wieder ein bisschen Gummi abzugeben, und hoffe ihr macht dann auch alle zahlreich mit um meine geliebten Stempelchen zu ergattern.
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Einen hab´ ich noch
Auf der Suche nach magentafarbenen Verzierungen 
stieß ich in meinem Wühlkiste auch auf eine Tüte Wackelaugen. 
Was dabei herauskam will ich euch nicht vorenthalten:
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Nee, ich hab die Augen nicht draufgelebt, nur für´s Foto draufgelegt und wieder weggenommen. Oder habt ihr gedacht ich bin so bekloppt? 😀

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