Beauty nailart

Rawwwr-Nails



Long time no see, wie der Engländer sagt wenn er sich lange nicht gesehen hat. Manchmal ist einfach zu viel los um es alles zu erzählen, und ich hoffe manches dann später nachreichen zu können. Die Vorweihnachtszeit gehört abgeschafft. Wer glaubt denn noch an Jesus? Ich noch nie, aber sehr wohl an christliche Werte, was meiner Ansicht nach kein Widerspruch, sondern lediglich eine Sache der Definition ist. Doch dazu ein andermal.

Heute will ich nur schnell zeigen, wie weit meine Nageldesignübungen gediehen sind. Da ich das ja noch nicht so lange mache, lerne ich ständig dazu. Als alter Motivstempler war das „nail stamping“ für mich völlig neu, aber nun muss ich zugeben, dass man mit weichen Gummi“stempeln“ besser auf der runden Fläche der Fingernägel drucken kann. Zur Erinnerung: Die eigentliche Technik des nail stamping ist im Fachausdruck als „Tampondruck“ bekannt. Das nur für die Bücher.

Um eine bessere Leinwand für meine Kunstwerke zu bekommen, habe ich mich entschlossen es mit Gelnägeln zu versuchen. Man hört Kritik, man hört Lob, aber letztendlich muss es jede(r) selbst ausprobieren. Mein größtes Problem bisher ist der Preis, denn da man es ja alle 3-4 Wochen auffrischen lassen muss ist man dann Opfer der Schönheitsindustrie. Meine Lady im Nagelstudio aber war eine alte Bekannte, der ich wirklich gern den absolut gerechtfertigten Preis für ihre Leistung gebe. Man muss nur wissen ob es einem die Sache wert ist.

Bisher bin ich absolut zufrieden, habe die Nägel aber auch erst seit 5 Tagen. Die ersten Tage zeigten, dass der Lack auf Gelnägeln so gut hält, dass ich ihn nicht entfernt habe weil er begann abzusplittern, wie sonst üblich, sondern weil ich das Design satt hatte. Eine völlig neue Erfahrung!

Ich hatte mit meinen neuen Konad-Schablonen und nail stamping herumexperimentiert. Das macht echt Spaß! Das erste Design war doof, aber nur die Vorstufe für mein zweites, welches ich echt als Knaller empfinde. Schaut erstmal selbst:

Ja, der Farbverlauf ist da, das ist kein Lichteffekt vom fotografieren. Ich habe eine Technik benutzt, die ich so ähnlich bei Illamasqua gesehen hatte. Dort wurden mehrere Lacke naß in naß als „Graffiti“ gesetzt, was mich auf den Gedanken brachte mal Farbverläufe zu erzeugen. Das geht, wenn auch sehr schwierig. Schlimm wird es an der rechten Hand, denn als Links-Legastheniker habe ich große Probleme mit links zu malen oder zeichnen. Im Resultat wird meine rechte Hand immer etwas schlampig angemalt, aber ich hoffe das wird mit Übung besser.

Das Leoparden-Design sollte eigentlich knackiger werden, „more crisp“. Aber der schwarze Lack im Fundus entpuppte sich als zu dünn und total ungeeignet. Die beiden Lacke darunter waren von Catrice (gelb) und Aldi Süd (orange). Nach all meinen Nagellack Hamsterkäufen der letzten Monate komme ich immer wieder auf Aldi zurück, was ich nie erwartet hätte.

Wenn ich die benutze Konad-Schablone wiederfinde reiche ich die Nummer nach. Ich kann es selbst grad nicht fassen, dass ich die schon so schnell verschlampt habe….

PS: Fast vergessen: Ich hasse Tierfell-Prints, aber der musste sein! Mein Mann hat nicht schlecht gestaunt, dass ein „Leo“ bei mir eingezogen ist 🙂

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