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Briefumschlag mit "Einblick"



Neulich sah ich irgendwo in den Weiten des Internet eine süße Idee, um einen Briefumschlag selbst zu machen. Umschläge basteln ist ja an sich nix Neues, aber diese Abwandlung fand ich zuckersüß und clever.

Wer den Originalbeitrag sehen möchte: klick.

Die findige Dame hat ihre Umschläge gefüttert, aber so trickreich, dass aus einem simplen Umschlag eine Hingucker mit Aha-Effekt wurde.

Als das Challenge-Blog „Paperminutes“ letzte Woche die Foto-Challenge ausrief,
musste ich gleich an diese Umschlagidee denken. Und habe es sofort wieder vergessen. Als ich dann gestern gebastelt habe, war die Challenge abgelaufen. Dumm gelaufen. Selber schuld.

Trotzdem möchte ich meine Abwandlung zeigen, denn ich habe zu Weihnachten einen Kalender geschenkt bekommen, den ich unmöglich zu Hause aufhängen kann, und da er recht teuer war, lege ich ihn seit Wochen von einer Ecke in die andere.

Warum ich grade diesen Kalender geschenkt bekam, das wollt ihr nicht wissen. Ich überlasse es eurer Phantasie. Und bitte haltet den kleinen Kindern jetzt die Augen zu!

Statt wie im oben verlinkten Blog die Umschläge zu füttern, habe ich die ganze Kalenderseite verwurschtet. So werde ich das Ding wenigstens los. Der edle Spender wird es nie erfahren, denn der liest hier auf gar keinen Fall mit.

Ich habe einen schönen, normierten Umschlag genommen, aufgerissen, als Schablone benutzt und auf das Kalenderblatt aufgezeichnet:

Dann ausgeschnitten und wieder zusammengeklebt. Dabei stellte sich heraus, dass die schönen Lippen des *piep- Zensur* nicht mehr zu sehen waren, außerdem war das Blatt etwas schmal und es fehlten Ecken, also habe ich die Öffnung etwas größer gemacht, und mit Transparentpapier hinterlegt. Nun sieht man den Herrn in ganzer Schönheit, zumindest ahnt man es.

 

Mal sehen, wem ich diese Umschlag schicken oder geben werde. Denn bei allen Umschlag-Varianten- auch denen aus obigem Blog- sieht man vom Effekt nix mehr, wenn man den Umschlag zuklebt, und der Empfänger ihn an der OBEREN Kante aufreisst, wie man das normalerweise mit Umschlägen macht.

Mein „Fensterchen“ mag dem Empfänger eine Ahnung geben, was sich darin befindet. Am sichersten jedoch ist es, wenn man den Umschlag nur leicht zu klebt, mit einem kleinen Klebepunkt oder Ähnlichem. Dann wird er gewiss richtig geöffnet, eignet sich aber nicht mehr für die postalische Beförderung.

Wie auch immer, ich hoffe der heutige Beitrag hat euch Spaß gemacht. Der nächste wird wieder ganz brav, versprochen!

Und Danke an Heike von Paperminutes, für den Antrieb die Idee mal auszuprobieren, auch wenn ich etwas spät dran bin.

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