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Blau-weißer Himmel trotz Wolken



Heute nachmittag war der Himmel über dem Ruhrgebiet strahlend blau-weiß, und dass trotz leichten Schneeregens und verhangener Sicht. Grund war das wundervolle heutige Spiel des Schalke 04. Mussten mein Sohn, mein Mann und ich uns vor 2 Wochen noch eine unterirdische Leistung der Mannschaft live und in blau-weißer Farbe ansehen, wurden wir heute durch ein hervorragendes Spiel um ein Vielfaches entschädigt.

Mit dem verdienten 4:0 (!) in der Fan-Tasche gingen wir seelig heim. Der Himmel war blau-weiß, und unsere Gemüter auch. Ulkigerweise hatte ich- wenn meine Erinnerung mich nicht allzusehr trügt- heute erstmal das persönliche Kunststück vollbracht, mich komplett von Kopf bis Fuß in meine zweite Lieblingsfarbe Grün zu kleiden. Und mein Mann hat es versäumt mich daheim darauf hinzuweisen, dass unser heutiger Gegner in Grün aufläuft. Nur ein rasch umgeworfener Fan-Schal des besten Clubs der Welt konnte mich auf der Tribüne vor verächtlichen Blicken retten.

Ich bringe hiermit zur Kenntnis: Ich finde Fußball ist ein Sport, der maßlos überbewertet wird. Ich freue mich bei den Spielen vor allem an den Reaktionen meiner beiden Männer. Diese Seligkeit, wenn Schalke punktet. Kein Kuchen aus meiner Küche, kein noch so großes Präsent könnte meinen Jungs dieses Freude bereiten. Ist es nicht schön, wenn wir Frauen uns über die Freude der Männer freuen können? Und sei sie auch noch so kindisch…. so lieben wir sie einfach.

Doch zurück zu Mamas Hobbys (nicht weniger albern):

Nach den monatelangen Experimenten mit Abziehbildchen und anderem Bastelkram hatte ich es letzte Woche leid. Ich suche erst einmal nicht weiter nach Materialien aus der Welt der Kartenbastler… ich gebe auf und kauf mein Zubehör im Nagelshop. Und so kamen diese zauberhaften Schmetterlinge bei mir per Post an, als „Nageltattoos“. Unter Tattoos hatte ich mir zwar etwas anderes vorgestellt, aber im Grunde hatte ich hier die bereits angedachten Abziehbildchen für Ostereier, denn die Funktionsweise ist die Gleiche.

Man schneidet aus einem Bogen das gewünschte Motiv aus und legt es in Wasser. Die hauchdünne Folie löst sich vom Trägerpapier und lässt sich mit einem Pinzette problemlos platzieren, und sogar korrigieren, bis die Folie antrocknet und klebt.

Anders als bei Stickern kann man mit zwei Schichten Schutzlack das Ganze absolut glatt versiegeln, hat also keine störenden und stoßanfälligen Kanten des Stickers mehr. Das ist mein bisheriger Favorit, auch wenn es mir nicht so ganz gefällt, dass ich damit keine eigenen Motive erzeugen kann. Aber vielleicht fällt mir irgendwann eine Lösung dazu ein.

Was mich auch noch stört ist die sehr große Umsetzung des „Grases“. (Erkennt ihr das Grüne überhaupt als Wiese?). Ich habe meinen feinsten Pinsel benutzt, aber muss wohl doch irgendwann in den sauren Apfel beißen und mir bessere Pinsel zulegen. Ich hätte gern eine detaillierte Zeichnung des Grases, um den gewünschten Landschaftseffekt zu erhalten.

Beim nächsten Mal….

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